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Montag, 19. März 2012

Wreck Beach - My favorite escape from the city

Ihr Lieben,

ich war letzte Woche ganz schoen schreibfaul, ich weiss! Es lag hauptsaechlich daran, dass ich auf der Arbeit zu viel zu tun hatte, um nebenher gross an meinem Blog zu basteln. Aber heute habe ich beschlossen, mir ein wenig Zeit zu nehmen.

Vorletzten Samstag war ich mal wieder am schoenen Wreck Beach. Es ist immer wieder wunderbar dort. Der Strand ist so weit weg von all dem Laerm und den Menschenmassen der Stadt und so schoen naturbelassen. Das Stadtleben geht mir doch des Oefteren auf die Nerven, muss ich sagen. Ich bin eben doch ein Landei! Wreck Beach ist daher einer meiner Lieblingsorte rings um Vancouver. 
Die Wellen hier sind viel staerker als an den anderen Straenden der Stadt und der Regenwald, der den Strand umringt, ist einfach wunderbar verwuchert und wild. Vor allem im Winter, wenn kaum ein anderer Mensch da ist, nehme ich gerne die gute Stunde, die es dauert, bis ich dort bin, in Kauf. Ausserdem scheint die Sonne hier in der Regel ein wenig oefter als in Downtown Vancouver. So sah es dort vorletzten Samstag aus:

Wreck Beach - My favorite Vancouver beach 












The more people I meet, the more I love my dog. True story!

Tja, als ich mich auf den Heimweg begeben hatte, viel mir auf dem steilen Weg zurück in die Zivilisation ein Grabstein entlang des Pfades auf. Das Grab von Christina Joy Thompson oder zumindest ein Grabstein von der "Wreck Beach Family", der an sie gedenken soll. Ich habe zuhause gleich mal gegooglet, was da passiert ist. Die arme wurde 1993 an diesem Pfad vergewaltigt und ermordet. Schon ein bisschen spooky.

The stairs of trail 6 leading back up towards UBC Campus
The grave of Christina Joy Thompson, who was murdered here in summer 1993






Wie so oft, wenn ich mich vom Wreck Beach auf den Weg zurueck nach Downtown begeben will, habe ich mich auch diesmal wieder ein wenig auf dem Gelaende der University of British Columbia (UBC) verlaufen. Der liebe Gott hat bei mir leider den Orientierungssinn nicht mit eingebaut. Aber gut, nach laengerem Herumirren bin ich dann doch an der richtigen  Bushaltestelle gelandet.

A friend I made along the way :-)
A rainbow flag at UBC, not only on Davie Street!
Pretty evening lights
Am gleichen Abend haben Ryan und ich neue Untermieter aus Deutschland bekommen. Katha war Freitag Abend in ihre neue Wohnung 2 Blocks weiter gezogen und am naechsten Tag sind ihr Bruder Matze und seine Freundin Svenja aus Deutschland zu Besuch gekommen. Da die beiden eine guenstige Unterkunft brauchten und Katha so lieb gefragt hat, haben wir die beiden bei uns aufgenommen. :-)

Am Sonntag Morgen war ich mit Katha und den beiden zum Fruehstueck verabredet. Wir waren in einer Gallerie an der Hamilton Street. Die ist wirklich toll, da man in der ganzen Gallerie verteilt Sitzmoebel findet und man es sich so zwischen den Gemaelden gemuetlich machen und in Ruhe seinen Kaffee schluerfen kann. Hier der Link zur Gallerie: http://www.harrisongalleries.com/default.aspx






Das war's erst mal für heute. Muss jetzt mal Hunger Games weiterlesen. Tolles Buch, kann ich nur empfehlen! Meld mich ganz bald wieder! Macht's jut, ihr Lieben! :-)

Samstag, 28. Mai 2011

A visit to the Museum of Anthropology

Ihr Lieben, es wird echt immer schwieriger Zeit zu finden, um diesen Blog zu schreiben. Ich war eigentlich die ganze Woche nur unterwegs und kaum zu Hause. Und wenn ich mal daheim war, dann zum schlafen, skypen, telefonieren oder Emails beantworten.

Letzte Woche Montag hab ich nach der Arbeit mal wieder einen Spaziergang entlang der Seawall des schönen Stanley Park gemacht und mal wieder ein paar Fotos geschossen:

view of Vancouver's Westend from Stanley Park
Downtown Vancouver seen from Stanley Park
Am Dienstag war ich zusammen mit Christine im Museum of Anthropology an der UBC. Das war ganz interessant. Leider wurde ich fast rausgeworfen, weil ich einen der Totempfaehle angefast habe und dummerweise erwischt wurde.

Inside the Museum of Anthropology

First Nations Art
Die Ausstellung war recht interessant, aber ich hatte mir etwas mehr erwartet. Am schoensten fand ich den Teil der Ausstellung, der im freien aufgebaut ist:

View of the outdoor exhibit at the MoA





View from UBC towards the North Shore Mountains
Am Mittwoch bin ich nach der Arbeit mit den lieben Kollegen in einem Pub in Gastown gewesen, wo wir uns ein Spiel der Canucks angeschaut haben. So langsam gewöhne ich mich sogar an Eishockey. Später kam auch unser Chef dazu. War echt lustig und es gab viel Bier und Essen - alles auf Firmenkosten. Yay!

Song-ie, Carmen, me and Maricela  
Clark (my boss), Carmen, Daniel and George
What a fun night with lots of beer!
Korean, Mexican, German and Canadian - what a nice international team:)
Das war echt ein netter Abend und ich muss sagen, ich bin sehr froh, dass ich in dieser Sprachschule gelandet bin.Gestern hat mich mein Chef ne Stunde früher nach Hause geschickt, weil die Sonne geschienen hat und er meinte, das solle ich ausnutzen! :) Herrlich!

Letzten Freitag hat Eva dann ihren Geburtstag gefeiert und es war einfach genial. Es waren ganz viele nette Leute da und es gab viel Alkohol. Der liebe Yannic war so nett, Gin Tonic mitzubringen.. Awesome! ;-) Naja, Eva hat uns dann so gegen 2 oder halb 3 rausgeworfen und ich bin dann noch zusammen mit Yannic, Ryan (Yannic's Mitbewohner) und Jen  zu Denny's gegangen, wo wir lecker Fast Food gegessen haben. So gegen halb 6 war ich dann zuhause, konnte aber leider nur 3 Stunden schlafen, so dass ich den ganzen Samstag ziemlich kaputt war und den ganzen Vormittag mit Skypen verbracht habe.

Nun ja, es gibt noch vieles mehr zu berichten, aber das schreibe ich euch dann ein anderes mal.. Stay tuned! ;)


Dienstag, 3. Mai 2011

Just follow the lead of that naked guy! :o)

Ihr lieben, ich komm gar nicht mehr dazu meinen Blog zu schreiben, jetzt wo ich auch wieder zu den fleißigen Menschen gehöre, die einen Job haben. ;-) Der Job macht mir bisherübrigens Spaß und die Kollegen und Vorgesetzten sind super nett. Ich kann mich also nicht beklagen.

Am Karfreitag bzw. Good Friday bin ich nach meinem Hiking-Trip im Lighthouse Park mit Lara zusammen nach Crescent Beach gefahren. Das liegt etwa auf halber Strecke zwischen Vancouver und der Grenze zu Washington State. Es war wirklich sehr nett am Strand und das Wetter war auch recht gut.

Leider haben wir dort aber die fettigsten, schlechtesten Fish & Chips gegessen, die es gibt, so dass uns beiden fuer den Rest des Tages total uebel war. Aber es war trotzdem ein echt gelungener Ausflug!

Strolling along Crescent Beach

What a beautiful mountain view in the background!



Am Samstag darauf war das Wetter auch super. Also hab ich nach einem schönen Brunch mit Eva und ihren Jungs die Gelegenheit genutzt und bin mit dem Bus zum Pacific Spirit Park gefahren, der direkt hinter der UBC liegt. Hier bin ich erstmal ne Weile Spazieren gegangen bis ich am Botanical Garden gelandet bin. Direkt neben denm Bitanischen Garten bin ich einen winzigen Trampelpfad einen ganz steilen Hang hinunter gelaufen, um unten am Meer entlang zu spazieren. Das war zumindest der Plan. Leider war da unten aber nichts als Moor und Dschungel und ein älterer Herr. Dieser gute Mann hatte nur eine Kappe auf und ein paar Turnschuhe an. Ansonsten war er nackt.

Nun ja, ein paar Minuten später hatte ich mich total in dem Moor / Dschungel verlaufen und war froh, dass der nette nackte Mann nochmal vorbei gelaufen ist und mich gefragt hat, ob ich mich verirrt habe. Er hat mir auch gleich angeboten mich rauszulotsen. Also hatte ich die Wahl zwischen weiter alleine rumirren und einem fremden, nackten Mann hinterher zu laufen - wohin auch immer. Ich habe mich für letzteres entschieden.

Welcome to the jungle... of Vancouver!



Wir sind also vorbei an einigen weiteren nackten... hässlichen nackten Männern Richtung Wreck Beach gelaufen, dem einzigen offiziellen Nacktstrand Vancouvers. Auf dem Weg wäre mein Nike-Schuh beinahe im Schlamm versunken. Der nette Nackte konnte ihn gerade so noch aus dem Moor befreien.

Also ich muss schon sagen, so einen lustigen, abenteuerlichen Spaziergang hatte ich noch nie erlebt. Am Wreck Beach angekommen, traf ich aber beruhigenderweise nicht nur auf nackte, sondern auch angezogene Leute - Jung & Alt, viele Hippies und einen Afroamerikaner mit einem Bob Marley-T Shirt, der mit seiner Steel Drum für Gute-Laune-Musik sorgte.

Der Wreck Beach zieht sich ziemlich lange und nur ein Teil ist Sandstrand, der Rest besteht aus Felsen und Steinen. Ich hatte natürlich meine Kamera dabei und habe ordentlich Bilder für euch gemacht:










Als es mir zu anstrengend wurde von Fels zu Fels zu klettern, bin ich dann durch eine Treppe, die durch den "Dschungel" führt, wieder in die Zivilisation gekommen. Da die Treppe gefühlte 50.000 Stufen hat und ich sowieso schon Blasen an den Füßen hatte, war das ganz schön anstrengend.


Ich bin dann weiter an die Spanish Banks bis zum Jericho Beach gelaufen, wo ich mir in einem netten Patio erstmal was zu trinken und ein paar Yam fries gegönnt habe. Yummsies! :) Da die beiden Strände familienfreundlicher sind als der Wreck Beach und noch dazu einen tollen Blick auf Downtown bieten, war hier wirklich einiges los.

Somewhere along the Spanish Banks




Jericho Beach right before sunset
Tja, so habe ich Ostersamstag mit Laufen, Klettern und nackten Männern hinterher laufen verbracht. War mal ne ganz neue Erfahrung und sehr amüsant;-)

Am Ostersonntag war ich bei Lara essen. Victor, mein ehemaliger Arbeitskollege, und seine kleine Familie
bestehend aus seiner Frau Oleysa und seinem Sohn Nikita waren auch dort. Das war wirklich sehr nett. Ansonsten habe ich den Tag mit viel Nichtstun und in der Sauna rumliegen verbracht - herrlich.

So, ihr Lieben, ich mach jetzt mal Schluss für heut. Meld mich bestimmt bald wieder und halt euch auf dem Laufenden. Adele!